Dienstag, 15. Mai 2018

Wut? Ach.

Jaja, da sagen Mama und Papa mir immer, ich soll nicht so albern sein. Und dann fahren wir zusammen mit Freunden in einen Kurzurlaub und die Erwachsenen benehmen sich wie auf einer Klassenfahrt. Nee nee nee.  Die waren nur am Kichern und haben komisches Zeug erzählt. Also wirklich.

Jedenfalls sind wir am Himmelfahrtstag (Warum hieß der nochmal so? Auf der Autobahn haben sich manche jedenfalls fast daran gehalten und auf das Kommando "Himmelfahrt" versucht, Taten folgen zu lassen... Himmel hilf.) losgefahren, um zusammen wandern zu gehen. Das aber erst am Freitag. Immer nur eine Aufgabe pro Tag. So mag ich das. 

Und diesmal haben wir das Wandern mal ernst genommen. Also kein dauerndes Anhalten, um im nächsten Biergarten mal nach dem Rechten zu sehen...hihi – Papa hat ganz schön komisch aus der Wäsche geguckt, daß es da nicht einen einzigen Biergarten gab. Nur Natur. 

Und die ist wirklich wunderprima. 
Ach ja – wir waren in der Wutachschlucht. Genau. So wie Wut und Ach. Manchmal frage ich mich, wie Menschen auf solche Namen kommen.
Vielleicht war ja ein Wanderer wütend, als er immer wieder Berge hochkraxeln musste, um die wieder runter und anschließen wieder raufzuwandern. Und dann hat er vielleicht (wütend wie er war) den alten Stiefel-Georg getroffen und sagte dann "Ach", weil er ihn ja nicht einfach vollschimpfen konnte. Blöd, wenn er gleich "Doofie" gesagt hätte...
Ja, so müsste es gewesen sein. Oder auch ganz anders.

Berg hoch ging es jedenfalls ziemlich oft. Ach – ist das schön von dort oben. Wut? Ach Quatsch.
Also ich fange jetzt nochmal an, wieso das Wutachschlucht heißt. Schlucht ist klar, oder? Hat nix mit Schluchzen zu tun. Auch, wenn Mumps manchmal gefiept hat, wenn es am Rand so steil nach unten ging... Schlucht wie Tal. Und so eine Schlucht ist nicht einfach nur ein Tal, weil jemand vergessen hat, einen Berg drauf zu stellen. Eine Schlucht ist meist durch einen Fluss in die Erde gefressen worden. Aber nicht mal eben nach einen dollen Regen, sondern über taaaauuuusende von Jahren. Richtig lange dauert sowas. Aber dafür wird es am Ende recht hübsch. Und der Fluss ist eben die Wutach. Bleibt also nur noch die Frage, weshalb der Fluss so komisch heißt. Hihi.
Und weil wir am letzten Tag so gut drauf waren, gab es gleich zwei Aufgaben. Stadtbesichtigung in Freiburg und nach Hause fahren.

Freiburg. Soll ich mal den Namen erklären? Thedora, ich glaube, Deine Leser wollen nicht zu jeden Namen ein Ammenmärchen... Och Papa! Meine Leser lieben es bestimmt, wenn sie hier was lernen können. Aber naja. Dann erzähle ich nur noch schnell, daß Freiburg so voller Menschen war, daß Mumps und ich gar kein richtig schönes Foto machen konnten. 
Am Ende aber schon. Da war nämlich plötzlich jede Menge Krach und die anderen wollten sehen, was da los war. 
Eine Demonstration. So eine richtige. Aber nicht mit komischen Leuten, die merkwürdig blau anlaufen, wenn man ihnen sagt, daß sie nicht Recht haben. Nein – diese Leute waren einfach nur lustig und haben sogar den Brunnen mit Blumen geschmückt.
Papa hat mir noch eine eigenartigen Rat beim Foto-Machen gegeben: Nicht zu tief einatmen. Häh? Das habe ich nicht verstanden. Hab trotzdem mal lieber die Luft angehalten...

Jetzt sind wir schon wieder ein paar Tage zu Hause und haben das schöne Wetter genossen und das gemacht, was man einfach machen muss, wenn die Sonne so schön scheint: Nix. Gaaaar nix. Einfach nur gucken und freuen.

Und das mache ich jetzt gleich auch wieder...

Bis bald,
Eure Theodora

Montag, 30. April 2018

Stadtrunde

Gestern war ein anstrengender Tag. Der hat eigentlich schon vorgestern angefangen...
Wir sind nämlich über Nacht geflogen. Und deshalb kamen wir auch mitten in der Nacht hier an. Also sehr früh am Morgen. Sehr früh. Und kalt ist es hier. Brrrr...

Mama und Papa sind dann noch tapfer durch die halbe Stadt (Lissabon - wir sind in Portugal) gelaufen. Mumps und ich sind einfach nur umgefallen und im Bett geblieben. Leider nicht allein.

Wir müssen uns das Bett tatsächlich mit den Schnecken teilen. Das gibt es doch gar nicht. Ausgerechnet die! 
Aber Papa sagt, daß die ohne Auto ja schlecht auf der Straße bleiben können. Sonst sind die ja immer im Auto. Und einen Mietwagen haben wir hier ja leider nicht. Also heißt es Bett mit Schleimern teilen. 
Naja - müde genug waren wir alle.

Und heute war schon der letzte Urlaubstag. Also mussten wir einen Zahn zulegen und das Stadtprogramm im Turbo absolvieren - beziehungsweise im Bus.







Das ist ganz praktisch. Man sieht schneller mehr und als Kuschel darf man fast die ganze Zeit gucken.

Uuuund: Es gibt Musik und Kommentare per Kopfhörer. Die passen sogar uns.

Aber auch das Abenteuer war irgendwann zu Ende und hier wird schon alles wieder für den Flug nach Hause gepackt.

Es war wieder ein ganz toller Urlaub und Mumps und ich sind froh, daß wir immer mitdürfen.
Die anderen müssen immer aufs Haus aufpassen...

Dafür berichten wir denen aber immer alles haarklein. Morgen muss ich aufpassen, daß ich dabei nicht einschlafe. Denn ich jetlagge gerade sehr. Wenn ich mich also nicht melde, mache ich nen zweiten Winterschlaf.

Bis bald,
Eure Theodora 

Gedicht des Monats: Reisebescheidenheit



Im Vergleich zum Norm-Kuscheltier,

Hab ich ein eher kleines Revier.

Das macht mir überhaupt nichts aus.

Ich komm dafür im Urlaub raus.


Wenn Reisen bildet, wie man sagt.

Hieße das, wenn mich jemand fragt,

Dass von den vielen Nilpferden,

Ich das schlauste bin auf Erden.

Samstag, 28. April 2018

Ein Golf für das Nilpferd

Leider ist das hier schon wieder der letzte Abend. Morgen geht es zurück. Allerdings nicht nach Hause, sondern nach Portugal. In die Hauptstadt.

Aber von hier müssen wir uns wieder verabschieden. Dabei war es echt soooo toll!

Wir waren ja schonmal hier. Vor einem Jahr ungefähr. Und auch damals war es super. Mit Schildkröten-Fotoshooting und allem Zipp und Zapp. 

Hatten wir diesmal nicht, aber dafür konnten wir aufs Meer gucken und an nichts denken...

Eigentlich ist es nämlich gar nicht einfach, mal nicht zu denken. Das ist ehrlich gesagt sogar ziemlich schwierig. 
Aber hier am Meer ging das ganz gut.
Das Meer ist ja eigentlich ein Golf. Jaja. Der Golf von Mexiko...
Warum das so komisch heißt, weiß ich jetzt auch nicht. Golf von Theodora würde mir viel besser gefallen - hihi.
Das wäre doch was. So einen Golf im Garten. Hinter dem Trampolin. Mit den lustigen Pelikanen und den netten Delfinen...

Man wird doch nochmal rumalbern dürfen, oder?

Hier war es jedenfalls wunderschön und wir haben uns echt erholt.

Und morgen startet dann das letzte Abenteuer von diesem Urlaub.

Ich werde berichten.

Bis bald
Eure Theodora 

Donnerstag, 26. April 2018

Space-Nilpferd

Auch wenn uns der Sommerregen von Florida vorgestern fast weggespült hätte - wir hatten gestern einen großartigen Tag!
Wir waren nämlich im Weltraumzentrum aller Weltraumzentrümmer...

Und da haben wir so viele tolle Sachen erlebt. Das glaubt uns niemand! 
Wir waren in einer echten Raumkapsel. Wirklich!



Und wir haben einen Raktenstart miterlebt (also nicht ganz in echt - aber soooo realistisch!!).

Am Ende kam dann wirklich das Tollste überhaupt. Ein echtes Spaceshuttle. Richtig echt und richtig groß...

Meine Güte, das ist ja fast zu viel für ein kleines Kuschelnilpferd. Aber nicht für Theodora!

Ich weiß jetzt, was ich einmal werden will. Weltraum-Nilpferd! Jawoll.

Oder nein. Lieber nicht. Ich habe gesehen, was die essen müssen... Getrocknete Eiscreme. Bääähhh. Dann lieber nicht.

Heute sind wir weitergefahren. An den Muschelstrand von letzten Jahr. Da ist es auch toll. Aber leider gibt es hier keine Raketen... 

Naja. Erholung ist angesagt. Dann erhole ich mich mal. 

Bis bald
Eure Theodora 



Mittwoch, 25. April 2018

Alle Kuschels von Bord

Gestern war dann auch leider schon der Teil der Reise vorbei, auf den ich mich am meisten gefreut hatte. Es hieß sehr früh „alle Mann von Bord“. Was ja eigentlich falsch ist. Es müsste „alle Menschen, Tiere und Kuschels von Bord“ heißen. Naja. Ist bestimmt wieder irgendsoeine olle Tradition.

Jedenfalls hatten wir noch einen tollen letzten Abend. Und weil Mama schonmal Koffer packen wollte, sind Papa und ich ins Casino gegangen. Das macht Spaß! Und arm...

Jetzt sind wir an der Küste, wo immer die Raketen starten. Darüber schreibe ich morgen dann.

Ach ja. Gestern sind wir fast weggeschwommen. Es hat so stark geregnet, daß es die Scheibenwischer nicht geschafft haben. Wirklich super, so ein Sommertag in Florida. Hihi.

Morgen geht es schon wieder weiter. Ist ganz schön hektisch...

Bis bald
Eure Theodora 


Sonntag, 22. April 2018

Wiederholungen und Inselparadies

Mit Wiederholungen ist es ja immer so eine Sache. Manchmal wird es  toller - manchmal oller.

Damit meine ich jetzt nicht die ganze Reise. Die ist ja noch in voller Fahrt.
Aber auf Key West waren wir ja auch schonmal. Und gestern eben wieder...
Also ich persönlich fand, daß es irgendwie ganz schön ausgestorben war.

Hihi, das war natürlich nur ein Scherz. Hihi. Ausgestorben. Versteht Ihr? Wegen den Totenköpfen... Hihihi. Ja. Das haben die Leute ganz sicher verstanden. Hättest Du nicht extra erklären müssen... Achso. Naja.

Jedenfalls war es auch diesmal ganz nett dort. Nur durften Mama und Papa nicht zu Fuß vom Schiff weg, sondern mussten mit so einer lustigen Bimmelbahn fahren. Also uns hat das gefallen. Da haben wir wenigstens was gesehen.

Ja und heute waren wir wieder auf so einer Insel, die die extra für die Kreuzfahrer hingebastelt haben. Das habe ich schon letztes Mal geschrieben... Das ist wirklich komisch.
Da machen die eine Insel kaputt, um so zu tun, als wäre sie eine ganz normale Insel oder besser gesagt, eine perfekte Insel... Die Menschen spinnen.
Perfekt ist sie aber nur, wenn man dahin guckt, wo sie nix verändert haben und keine Menschen sind.

Aber ich will nicht zu sehr schimpfen. Wenn man hier mitfahren möchte, gehört das halt dazu. 

Und heute ist schon der letzte Abend auf dem Schiff. Mal gucken, was da noch so passiert...

Ich berichte,
Eure Theodora 




Samstag, 21. April 2018

On the Schiff

Meine Güte, ist das alles aufregend!
Wir waren ja schonmal auf so einer wilden Fahrt mit dutzenden Musikern - aber beim zweiten Mal ist alles anders. Ist ja immer so.

Diesmal haben Mama und Papa nämlich entdeckt, daß die Leute, die diese Tour jedes Jahr machen, sich gegenseitig lauter tolle Geschenke mitbringen. Einfach so. Aus reiner guter Laune! Ist das nicht toll?

Und natürlich haben Mama und Papa auch an uns gedacht und etwas mitgebracht. Also etwas mehr...

Ich bin ja sehr gespannt, was wir nächstes Mal mitbringen werden... Es gibt doch ein nächstes Mal, oder Papa? Mal sehen, Theodora. Mal sehen. Na gut...

Jetzt geht es gleich in Key West an Land. Da waren wir ja auch schonmal. Und wer weiß, wie es da beim zweiten Mal wird.

Ich werde berichten.

Bis dann
Theodora! 

Freitag, 20. April 2018

Guest of the day

Mann, Mann, Mann! 
Man glaubt es nicht. Eben noch im eiskalten Gepäckfach und schwups - Gast des Tages!

Zuerst aber das wichtigste: Wir sind gut gelandet. 
Und nach einer ewiglangen Taxifahrt durch Beton und Beton waren wir im Hotel. 

Mama und Papa waren irgendwie merkwürdig ruhig, als die Tante an der Rezeption Ihnen gesagt hat, sie seien „guest of the day“ - also DIE Gäste des Tages! Mit allen möglichen Annehmlichkeiten und einem Superduper-Upgrade auf eine Suite! Also sozusagen ein Zimmer extra für Mumps und mich. Hihi.

Papa hat wahrscheinlich gedacht, daß da was faul sein muss. Oder er hatte einfach zu viel Wein auf dem Flug. 
Jedenfalls hatten wir ein - ach was zwei - riesige Hotelzimmer mit einem megatollen Blick! 

Momentan sehen wir sogar schon das Schiff, auf das wir gleich gehen werden... 

Und weil wir Gäste des Tages waren, sind wir auch automatisch zu VIPs geworden. Guckt mal.

Seht Ihr es? Nein? Na gut. Hier nochmal größer:

Toll, oder?
Wir sind very important Kuscheltiere. 
Ich weiß zwar nicht, was Kuscheltier auf englisch heißt, aber es muss mit einem „P“ anfangen...

So, ich muss Schluss machen. Wir müssen los. 
Ahoi und setzt die Segel - Theodora kommt an Bord. Und sie ist ein VIP-Kuschel. Hihihi...

Bis bald,
Eure Theodora 


Donnerstag, 19. April 2018

Und gleich heben wir ab...

Wir haben unsere erste Strecke (enges Gepäckfach, wenige Turbulenzen) hinter uns und heben gleich wieder ab.

Hoffentlich haben wir im Urlaub Netz... Dann schreib ich natürlich wieder. Ist doch klar.

Bis bald

Eure Theodora

Freitag, 30. März 2018

Gedicht des Monats: Im Märzen



Im Märzen der Becher: Tarrraataattaataaaa
Schnee? War auch wieder da. 
Man könnte sagen (wenn man will):
Es war eigentlich schon April.

 

Montag, 26. März 2018

Da isser

Manchmal muss man wohl einfach nur fragen. 
Eben noch Schnee und im nächsten Moment? Schwupps: Frühling.
 
Es war am Wochenende richtig toll. Sonne, Blumenwiese – Frühling halt.

Wir waren unterwegs und da war es noch etwas wärmer, als zu Hause.
Gerade hängt das Wetter zwar wieder durch. Aber wir wissen jetzt, daß er da ist.

Die Piepmätze drehen auch schon vollkommen durch. Ein Fiepen und Piepen überall.
Schön!

Wenn Mama jetzt noch mein Shirt findet...kann der Pullover wieder in den Schrank. 
Juchuuu!

Bis bald,
Eure Theodora
 

Mittwoch, 28. Februar 2018

Gedicht des Monats: Faules Nilpferd?



Ich weiß, ich schreibe etwas wenig.
Unter den Stummen ist der Einsilbige König.
Mit solchen Weisheiten wird man nicht alt.
Der wahre Grund der Web-Askese: Mir ist zu kalt.

Denn nach draußen zieht mich nicht viel.
Und ohne Abenteuer kein Bericht – so läuft das Spiel.
Wenn ich poste, wie ich die Decke über die Ohren zieh,
Sind wir ab sofort wohl eher doch per Sie.

Dann warte ich doch lieber, bis es wieder taut 
Und auch der Mumps sich wieder vor die Türe traut.
Das Abenteuer bleibt dann nicht mehr Rarität.
Doch aktuell zählt nicht die Masse, sondern Qualität.




 

Montag, 12. Februar 2018

Kuscheltier auf Dienstreise

Letzte Woche durfte ich mit Papa mit auf Dienstreise.
Ich allein. Das war toll. Aber auch komisch. Das erste Mal seit langer langer Zeit ohne Mumps... Aber Papa ist ja auch ohne Mama gefahren. Da ging es uns also beiden ähnlich.

Es war eine ganz kurze Reise. Zwar mit dem Flugzeug. Aber weder weit weg, noch für lange Zeit. Eine Nacht und schwups wieder nach Hause. Ach ja, wir waren in Bologna. Ich glaube, da kommt die Bolognese her. Aber Mumps und Kunigunde habe ich erzählt, daß da die Polonäse herkommt... *hust*

Viel gesehen habe ich eigentlich nicht. Ich bin am Abend im Hotel geblieben.
Aber der Blick von dort war trotzdem ganz nett...
Und Ihr werdet nicht glauben, wer sich schon wieder ins Gepäck geschmuggelt hat:
Unglaublich, oder? Wie schaffen die das immer wieder?

Nächstes Mal würde ich gern Mumps mitnehmen. Und Papa gerne Mama.
Ob das klappt? Mal sehen...

Bis bald
Eure Theodora

Dienstag, 30. Januar 2018

Gedicht des Monats: Grau

Egal, wann ich aus dem Fenster schau.
Es ist, bleibt und wird immer: grau.
Schon Tage und Wochen immer gleich.
Der Himmel ist nicht blau – eher bleich.


Ich weiß genau wohin das führt.
Das bekomm‘ ich niemals auskuriert.
Ich spüre und erahn‘ es schon:
Ich krieg ne Kuschelnilpferddepression.





Montag, 22. Januar 2018

Frankenexpress

Schon seit vielen Jahren zeigen Mama und Papa auf dem Weg nach Franken immer wieder nach rechts und sagen, daß dort die ICE-Strecke nach Erlangen gebaut wird. Schon soooo viele Jahre.
Und plötzlich ist die fertig! Unglaublich.

Wir haben uns alle sehr gefreut. Denn nun können wir einfach so und ganz fix auch mal mit dem Zug nach Franken fahren. 

Ja, ich weiß, daß wir trotzdem immer wieder mit dem Auto fahren werden. Schon allein weil Papa immer Bier mitnehmen will...
Aber wenn man einen Tagesausflug ohne Gepäck machen will, ist der ICE unschlagbar. 
Na gut, einen Rucksack brauchen Mama und Papa schon, damit wir nichts bezahlen müssen. Mitreisende Kuscheltiere sind im Rucksack geduldet – glaube ich zumindest.

Und tatsächlich: Am Wochenende haben wir einen Tagesausflug gemacht. Nach Nürnberg. Ins Reisebüro... (was wir da gemacht haben, erfahrt Ihr dann am Jahresende).


Die Winterlandschaft war toll und wir mussten keine Angst vor der rutschigen Straße haben. Allerdings hätte der Zug schon noch ein bisschen schneller fahren können...

Aber ich will gar nicht meckern. Wir waren pünktlich und es war sehr entspannt. Nur die laute Musik hat mir gefehlt.

Mal sehen, ob wir jetzt öfter mal schnell nach Franken fahren. Im Sommer vielleicht? Schnell mal auf den Berch? Würde ja eigentlich jetzt gehen.

Der einzige Knackpunkt. Der Zug fährt nicht vor der Haustür ab, sondern von Erfurt. 
Da muss uns noch was einfallen, wie wir da noch schneller hinkommen. Eine Art Rohrpost wäre toll. Macht bestimmt auch Spaß, mit so einer Kapsel rumzusausen...
Will die vielleicht jemand bauen? Ich würde auch den nächsten Flaschenpfand spenden. 
Achso, ich habe ja gar keine Pfandflaschen. Naja, bis die Pläne stehen, finde ich etwas, das ich spenden kann.
Also: Rohrpost nach Erfurt – der nächste Plan für, sagen wir, 2029?

Einen schönen Wintertag und bis bald,
Eure Theodora


Donnerstag, 18. Januar 2018

Sturm und Tatendrang...

...schließen sich bei mir gerade aus.


Hallo da draußen!

Bitte entschudligt, daß ich mich noch nicht  gemeldet habe. 
Ich wünsche Euch allen ein gesundes neues Jahr!

Heute gibt es wieder Sturm. Orkanböööen. Na super.
Da bleibe ich im Bett und ziehe die Decke bis ganz über die Ohren. Da geht doch ein Nilpferd nicht vor die Tür...

Überhaupt: Das Wetter macht mich ganz kirre. Es liegt zwar endlich Schnee. Aber die letzten Wochen konnte man ja schon fast Kanu fahren, so viel hat es geregnet. Aber nur fast. Das Wetter hat zu nix getaugt. 

Und jetzt? Schnee liegt. Prima. Aber wenn ich auf nen Schlitten steige, wehen mich die Böööen weg.

Also seid bitte nicht böse, wenn  ich mich wieder hinlege. 
Ich träume schonmal das nächste Gedicht. Bis selbst schon gespannt...

Passt auf Euch auf,
Eure Theodora!


Sonntag, 31. Dezember 2017

Guten Rutsch!


Wir alle wünschen Euch einen guten Rutsch und ein gesundes, tolles, aufregendes 2018 mit weniger braun und blau und dafür ganz viel Liebe und Gekuschel.

Bis nächstes Jahr und vielen Dank fürs Lesen,
Theodora und die Kuschelbande

Montag, 25. Dezember 2017

Gedicht des Monats: Wo ist der Weihnachtsschnak?



Ich warte lange schon vergebens
Auf ein klitzekleines Lebens-
Zeichen von dem kleinen Schnak,
Vor dem ich einst so doll erschrak.

Nun bin ich einmal vorbereitet
Und habe Gaben ausgebreitet.
Blutwurst und auch rote Brause.
Dachte, es wird 'ne kleine Sause.

Doch er kam und kommt wohl heute nicht.
Selbst Mumps machte ein Trauergesicht.
Ihm ist doch hoffentlich nix passiert, 
Daß er nicht mal kurz hereinspaziert?

Und als ich das Gedicht verfasse,
Rumpelt es kurz und ich verblasse.
Ein riesig Mückentier tippt mich an
Und sagt mir, warum der Schnak nicht kann.

Es ist der Cousin vom Weihnachtsschnak.
Dem es sehr am kleinen Herzen lag,
Daß ich erfahre, wo er nun steckt.
Was hat er denn diesmal ausgeheckt?

Die Mücke spricht langsam und bedacht.
Schließlich wäre heut ja wohl Weihnacht.
Etwas schneller könnt's allerdings sein.
Ich werde müde – Mumps schläft gleich ein.

Als wir dann wieder munter werden,
Bekomm ich beinah Herzbeschwerden.
Ein Mückenstich, so groß wie'n Teller.
Durstig war der Herr Briefzusteller.

Auch den Mumps juckt schon sein ganzes Fell.
Doch der Kummer verfliegt dann recht schnell,
Denn Mückenfranz hat Wort gehalten:
Es liegt was auf den Deckenfalten.

Eine Karte – wohl vom Weihnachtsschnak.
Drin steht: "Sorry, daß ich's jetzt erst sag.
Ich fuhr in den Urlaub dieses Jahr.
Weshalb wirklich keine Zeit mehr war,

Um Euch noch einmal zu besuchen.
Ich hatte sogar einen Kuchen
Für Euch gebacken – ganz ohne Blut.
Doch der schmeckt auch nächstes Mal noch gut.

Ich brauchte Luftveränderung und
Es ist für nen Schnak auch sehr gesund,
Wenn sich die Blutgruppen mal ändern.
Solche aus ganz ganz anderen Ländern."

Er schrieb noch vieles, doch ganz am Schluss,
Daß ich mich nicht um ihn sorgen muss.
Er kommt nächstes Jahr wieder vorbei.
Doch jetzt surft und saugt er auf Hawaii.

Auch an Euch einen Gruß!
Ende aus. Finito. Schluss.

 
Fortsetzung folgt...