Donnerstag, 26. April 2018

Space-Nilpferd

Auch wenn uns der Sommerregen von Florida vorgestern fast weggespült hätte - wir hatten gestern einen großartigen Tag!
Wir waren nämlich im Weltraumzentrum aller Weltraumzentrümmer...

Und da haben wir so viele tolle Sachen erlebt. Das glaubt uns niemand! 
Wir waren in einer echten Raumkapsel. Wirklich!



Und wir haben einen Raktenstart miterlebt (also nicht ganz in echt - aber soooo realistisch!!).

Am Ende kam dann wirklich das Tollste überhaupt. Ein echtes Spaceshuttle. Richtig echt und richtig groß...

Meine Güte, das ist ja fast zu viel für ein kleines Kuschelnilpferd. Aber nicht für Theodora!

Ich weiß jetzt, was ich einmal werden will. Weltraum-Nilpferd! Jawoll.

Oder nein. Lieber nicht. Ich habe gesehen, was die essen müssen... Getrocknete Eiscreme. Bääähhh. Dann lieber nicht.

Heute sind wir weitergefahren. An den Muschelstrand von letzten Jahr. Da ist es auch toll. Aber leider gibt es hier keine Raketen... 

Naja. Erholung ist angesagt. Dann erhole ich mich mal. 

Bis bald
Eure Theodora 



Mittwoch, 25. April 2018

Alle Kuschels von Bord

Gestern war dann auch leider schon der Teil der Reise vorbei, auf den ich mich am meisten gefreut hatte. Es hieß sehr früh „alle Mann von Bord“. Was ja eigentlich falsch ist. Es müsste „alle Menschen, Tiere und Kuschels von Bord“ heißen. Naja. Ist bestimmt wieder irgendsoeine olle Tradition.

Jedenfalls hatten wir noch einen tollen letzten Abend. Und weil Mama schonmal Koffer packen wollte, sind Papa und ich ins Casino gegangen. Das macht Spaß! Und arm...

Jetzt sind wir an der Küste, wo immer die Raketen starten. Darüber schreibe ich morgen dann.

Ach ja. Gestern sind wir fast weggeschwommen. Es hat so stark geregnet, daß es die Scheibenwischer nicht geschafft haben. Wirklich super, so ein Sommertag in Florida. Hihi.

Morgen geht es schon wieder weiter. Ist ganz schön hektisch...

Bis bald
Eure Theodora 


Sonntag, 22. April 2018

Wiederholungen und Inselparadies

Mit Wiederholungen ist es ja immer so eine Sache. Manchmal wird es  toller - manchmal oller.

Damit meine ich jetzt nicht die ganze Reise. Die ist ja noch in voller Fahrt.
Aber auf Key West waren wir ja auch schonmal. Und gestern eben wieder...
Also ich persönlich fand, daß es irgendwie ganz schön ausgestorben war.

Hihi, das war natürlich nur ein Scherz. Hihi. Ausgestorben. Versteht Ihr? Wegen den Totenköpfen... Hihihi. Ja. Das haben die Leute ganz sicher verstanden. Hättest Du nicht extra erklären müssen... Achso. Naja.

Jedenfalls war es auch diesmal ganz nett dort. Nur durften Mama und Papa nicht zu Fuß vom Schiff weg, sondern mussten mit so einer lustigen Bimmelbahn fahren. Also uns hat das gefallen. Da haben wir wenigstens was gesehen.

Ja und heute waren wir wieder auf so einer Insel, die die extra für die Kreuzfahrer hingebastelt haben. Das habe ich schon letztes Mal geschrieben... Das ist wirklich komisch.
Da machen die eine Insel kaputt, um so zu tun, als wäre sie eine ganz normale Insel oder besser gesagt, eine perfekte Insel... Die Menschen spinnen.
Perfekt ist sie aber nur, wenn man dahin guckt, wo sie nix verändert haben und keine Menschen sind.

Aber ich will nicht zu sehr schimpfen. Wenn man hier mitfahren möchte, gehört das halt dazu. 

Und heute ist schon der letzte Abend auf dem Schiff. Mal gucken, was da noch so passiert...

Ich berichte,
Eure Theodora 




Samstag, 21. April 2018

On the Schiff

Meine Güte, ist das alles aufregend!
Wir waren ja schonmal auf so einer wilden Fahrt mit dutzenden Musikern - aber beim zweiten Mal ist alles anders. Ist ja immer so.

Diesmal haben Mama und Papa nämlich entdeckt, daß die Leute, die diese Tour jedes Jahr machen, sich gegenseitig lauter tolle Geschenke mitbringen. Einfach so. Aus reiner guter Laune! Ist das nicht toll?

Und natürlich haben Mama und Papa auch an uns gedacht und etwas mitgebracht. Also etwas mehr...

Ich bin ja sehr gespannt, was wir nächstes Mal mitbringen werden... Es gibt doch ein nächstes Mal, oder Papa? Mal sehen, Theodora. Mal sehen. Na gut...

Jetzt geht es gleich in Key West an Land. Da waren wir ja auch schonmal. Und wer weiß, wie es da beim zweiten Mal wird.

Ich werde berichten.

Bis dann
Theodora! 

Freitag, 20. April 2018

Guest of the day

Mann, Mann, Mann! 
Man glaubt es nicht. Eben noch im eiskalten Gepäckfach und schwups - Gast des Tages!

Zuerst aber das wichtigste: Wir sind gut gelandet. 
Und nach einer ewiglangen Taxifahrt durch Beton und Beton waren wir im Hotel. 

Mama und Papa waren irgendwie merkwürdig ruhig, als die Tante an der Rezeption Ihnen gesagt hat, sie seien „guest of the day“ - also DIE Gäste des Tages! Mit allen möglichen Annehmlichkeiten und einem Superduper-Upgrade auf eine Suite! Also sozusagen ein Zimmer extra für Mumps und mich. Hihi.

Papa hat wahrscheinlich gedacht, daß da was faul sein muss. Oder er hatte einfach zu viel Wein auf dem Flug. 
Jedenfalls hatten wir ein - ach was zwei - riesige Hotelzimmer mit einem megatollen Blick! 

Momentan sehen wir sogar schon das Schiff, auf das wir gleich gehen werden... 

Und weil wir Gäste des Tages waren, sind wir auch automatisch zu VIPs geworden. Guckt mal.

Seht Ihr es? Nein? Na gut. Hier nochmal größer:

Toll, oder?
Wir sind very important Kuscheltiere. 
Ich weiß zwar nicht, was Kuscheltier auf englisch heißt, aber es muss mit einem „P“ anfangen...

So, ich muss Schluss machen. Wir müssen los. 
Ahoi und setzt die Segel - Theodora kommt an Bord. Und sie ist ein VIP-Kuschel. Hihihi...

Bis bald,
Eure Theodora 


Donnerstag, 19. April 2018

Und gleich heben wir ab...

Wir haben unsere erste Strecke (enges Gepäckfach, wenige Turbulenzen) hinter uns und heben gleich wieder ab.

Hoffentlich haben wir im Urlaub Netz... Dann schreib ich natürlich wieder. Ist doch klar.

Bis bald

Eure Theodora

Freitag, 30. März 2018

Gedicht des Monats: Im Märzen



Im Märzen der Becher: Tarrraataattaataaaa
Schnee? War auch wieder da. 
Man könnte sagen (wenn man will):
Es war eigentlich schon April.

 

Montag, 26. März 2018

Da isser

Manchmal muss man wohl einfach nur fragen. 
Eben noch Schnee und im nächsten Moment? Schwupps: Frühling.
 
Es war am Wochenende richtig toll. Sonne, Blumenwiese – Frühling halt.

Wir waren unterwegs und da war es noch etwas wärmer, als zu Hause.
Gerade hängt das Wetter zwar wieder durch. Aber wir wissen jetzt, daß er da ist.

Die Piepmätze drehen auch schon vollkommen durch. Ein Fiepen und Piepen überall.
Schön!

Wenn Mama jetzt noch mein Shirt findet...kann der Pullover wieder in den Schrank. 
Juchuuu!

Bis bald,
Eure Theodora
 

Mittwoch, 28. Februar 2018

Gedicht des Monats: Faules Nilpferd?



Ich weiß, ich schreibe etwas wenig.
Unter den Stummen ist der Einsilbige König.
Mit solchen Weisheiten wird man nicht alt.
Der wahre Grund der Web-Askese: Mir ist zu kalt.

Denn nach draußen zieht mich nicht viel.
Und ohne Abenteuer kein Bericht – so läuft das Spiel.
Wenn ich poste, wie ich die Decke über die Ohren zieh,
Sind wir ab sofort wohl eher doch per Sie.

Dann warte ich doch lieber, bis es wieder taut 
Und auch der Mumps sich wieder vor die Türe traut.
Das Abenteuer bleibt dann nicht mehr Rarität.
Doch aktuell zählt nicht die Masse, sondern Qualität.




 

Montag, 12. Februar 2018

Kuscheltier auf Dienstreise

Letzte Woche durfte ich mit Papa mit auf Dienstreise.
Ich allein. Das war toll. Aber auch komisch. Das erste Mal seit langer langer Zeit ohne Mumps... Aber Papa ist ja auch ohne Mama gefahren. Da ging es uns also beiden ähnlich.

Es war eine ganz kurze Reise. Zwar mit dem Flugzeug. Aber weder weit weg, noch für lange Zeit. Eine Nacht und schwups wieder nach Hause. Ach ja, wir waren in Bologna. Ich glaube, da kommt die Bolognese her. Aber Mumps und Kunigunde habe ich erzählt, daß da die Polonäse herkommt... *hust*

Viel gesehen habe ich eigentlich nicht. Ich bin am Abend im Hotel geblieben.
Aber der Blick von dort war trotzdem ganz nett...
Und Ihr werdet nicht glauben, wer sich schon wieder ins Gepäck geschmuggelt hat:
Unglaublich, oder? Wie schaffen die das immer wieder?

Nächstes Mal würde ich gern Mumps mitnehmen. Und Papa gerne Mama.
Ob das klappt? Mal sehen...

Bis bald
Eure Theodora

Dienstag, 30. Januar 2018

Gedicht des Monats: Grau

Egal, wann ich aus dem Fenster schau.
Es ist, bleibt und wird immer: grau.
Schon Tage und Wochen immer gleich.
Der Himmel ist nicht blau – eher bleich.


Ich weiß genau wohin das führt.
Das bekomm‘ ich niemals auskuriert.
Ich spüre und erahn‘ es schon:
Ich krieg ne Kuschelnilpferddepression.





Montag, 22. Januar 2018

Frankenexpress

Schon seit vielen Jahren zeigen Mama und Papa auf dem Weg nach Franken immer wieder nach rechts und sagen, daß dort die ICE-Strecke nach Erlangen gebaut wird. Schon soooo viele Jahre.
Und plötzlich ist die fertig! Unglaublich.

Wir haben uns alle sehr gefreut. Denn nun können wir einfach so und ganz fix auch mal mit dem Zug nach Franken fahren. 

Ja, ich weiß, daß wir trotzdem immer wieder mit dem Auto fahren werden. Schon allein weil Papa immer Bier mitnehmen will...
Aber wenn man einen Tagesausflug ohne Gepäck machen will, ist der ICE unschlagbar. 
Na gut, einen Rucksack brauchen Mama und Papa schon, damit wir nichts bezahlen müssen. Mitreisende Kuscheltiere sind im Rucksack geduldet – glaube ich zumindest.

Und tatsächlich: Am Wochenende haben wir einen Tagesausflug gemacht. Nach Nürnberg. Ins Reisebüro... (was wir da gemacht haben, erfahrt Ihr dann am Jahresende).


Die Winterlandschaft war toll und wir mussten keine Angst vor der rutschigen Straße haben. Allerdings hätte der Zug schon noch ein bisschen schneller fahren können...

Aber ich will gar nicht meckern. Wir waren pünktlich und es war sehr entspannt. Nur die laute Musik hat mir gefehlt.

Mal sehen, ob wir jetzt öfter mal schnell nach Franken fahren. Im Sommer vielleicht? Schnell mal auf den Berch? Würde ja eigentlich jetzt gehen.

Der einzige Knackpunkt. Der Zug fährt nicht vor der Haustür ab, sondern von Erfurt. 
Da muss uns noch was einfallen, wie wir da noch schneller hinkommen. Eine Art Rohrpost wäre toll. Macht bestimmt auch Spaß, mit so einer Kapsel rumzusausen...
Will die vielleicht jemand bauen? Ich würde auch den nächsten Flaschenpfand spenden. 
Achso, ich habe ja gar keine Pfandflaschen. Naja, bis die Pläne stehen, finde ich etwas, das ich spenden kann.
Also: Rohrpost nach Erfurt – der nächste Plan für, sagen wir, 2029?

Einen schönen Wintertag und bis bald,
Eure Theodora


Donnerstag, 18. Januar 2018

Sturm und Tatendrang...

...schließen sich bei mir gerade aus.


Hallo da draußen!

Bitte entschudligt, daß ich mich noch nicht  gemeldet habe. 
Ich wünsche Euch allen ein gesundes neues Jahr!

Heute gibt es wieder Sturm. Orkanböööen. Na super.
Da bleibe ich im Bett und ziehe die Decke bis ganz über die Ohren. Da geht doch ein Nilpferd nicht vor die Tür...

Überhaupt: Das Wetter macht mich ganz kirre. Es liegt zwar endlich Schnee. Aber die letzten Wochen konnte man ja schon fast Kanu fahren, so viel hat es geregnet. Aber nur fast. Das Wetter hat zu nix getaugt. 

Und jetzt? Schnee liegt. Prima. Aber wenn ich auf nen Schlitten steige, wehen mich die Böööen weg.

Also seid bitte nicht böse, wenn  ich mich wieder hinlege. 
Ich träume schonmal das nächste Gedicht. Bis selbst schon gespannt...

Passt auf Euch auf,
Eure Theodora!


Sonntag, 31. Dezember 2017

Guten Rutsch!


Wir alle wünschen Euch einen guten Rutsch und ein gesundes, tolles, aufregendes 2018 mit weniger braun und blau und dafür ganz viel Liebe und Gekuschel.

Bis nächstes Jahr und vielen Dank fürs Lesen,
Theodora und die Kuschelbande

Montag, 25. Dezember 2017

Gedicht des Monats: Wo ist der Weihnachtsschnak?



Ich warte lange schon vergebens
Auf ein klitzekleines Lebens-
Zeichen von dem kleinen Schnak,
Vor dem ich einst so doll erschrak.

Nun bin ich einmal vorbereitet
Und habe Gaben ausgebreitet.
Blutwurst und auch rote Brause.
Dachte, es wird 'ne kleine Sause.

Doch er kam und kommt wohl heute nicht.
Selbst Mumps machte ein Trauergesicht.
Ihm ist doch hoffentlich nix passiert, 
Daß er nicht mal kurz hereinspaziert?

Und als ich das Gedicht verfasse,
Rumpelt es kurz und ich verblasse.
Ein riesig Mückentier tippt mich an
Und sagt mir, warum der Schnak nicht kann.

Es ist der Cousin vom Weihnachtsschnak.
Dem es sehr am kleinen Herzen lag,
Daß ich erfahre, wo er nun steckt.
Was hat er denn diesmal ausgeheckt?

Die Mücke spricht langsam und bedacht.
Schließlich wäre heut ja wohl Weihnacht.
Etwas schneller könnt's allerdings sein.
Ich werde müde – Mumps schläft gleich ein.

Als wir dann wieder munter werden,
Bekomm ich beinah Herzbeschwerden.
Ein Mückenstich, so groß wie'n Teller.
Durstig war der Herr Briefzusteller.

Auch den Mumps juckt schon sein ganzes Fell.
Doch der Kummer verfliegt dann recht schnell,
Denn Mückenfranz hat Wort gehalten:
Es liegt was auf den Deckenfalten.

Eine Karte – wohl vom Weihnachtsschnak.
Drin steht: "Sorry, daß ich's jetzt erst sag.
Ich fuhr in den Urlaub dieses Jahr.
Weshalb wirklich keine Zeit mehr war,

Um Euch noch einmal zu besuchen.
Ich hatte sogar einen Kuchen
Für Euch gebacken – ganz ohne Blut.
Doch der schmeckt auch nächstes Mal noch gut.

Ich brauchte Luftveränderung und
Es ist für nen Schnak auch sehr gesund,
Wenn sich die Blutgruppen mal ändern.
Solche aus ganz ganz anderen Ländern."

Er schrieb noch vieles, doch ganz am Schluss,
Daß ich mich nicht um ihn sorgen muss.
Er kommt nächstes Jahr wieder vorbei.
Doch jetzt surft und saugt er auf Hawaii.

Auch an Euch einen Gruß!
Ende aus. Finito. Schluss.

 
Fortsetzung folgt...
 

 





Sonntag, 24. Dezember 2017

Christbaum-Putz

Hallo und ein fröhliches Fest allen da draußen!

Bei uns ist es plötzlich auch besinnlich. Naja. Fast.
Im Moment wuseln alle um mich rum und räumen, kochen, dekorieren, als ob es kein Morgen gibt.

Aber ich war auch fleißig. Also ein bisschen. Beinahe.

Denn eigentlich wollte ich wirklich helfen. Und zwar beim Christbaumputzen.
Alle sagen das immer und ich habe mich gefragt, wieso denn schmücken nicht reicht. Wieso soll man den denn noch putzen? Wird der dreckig? Gibt es Fettfinger auf den Kugeln?

Aber wenn man helfen will, fragt man nicht lang, sondern packt an. Mumps hat auch mitgemacht...



Naja, Ihr wisst bestimmt, was passiert ist, oder?
Ein Schrei von Mama, ein Griff von Papa und schwups, waren wir arbeitslos.

Habt Ihr gewusst, daß "Putzen" nicht putzen meint, sondern schmücken? Häh?
Warum nehmen Menschen immer Worte mit anderer Bedeutung und benutzen die für Dinge, für die es eigentlich Worte gibt?

Egal. Denn nun ist Weihnachten. Also Heiligabend. Und das werden wir jetzt genießen und zugucken, wie die anderen sich überfuttern und dann ganz schnell ganz müde werden. Und dann gucken wir mal, ob nicht doch das ein oder andere Geschenk eigentlich besser zu uns passen würde... hihi.

Wir Kuschels wünschen Euch allen da draußen ein schönes Weihnachtsfest!!!

 

Dienstag, 19. Dezember 2017

Weihnachtsfrust

Menschen sind komisch. 
Weihnachten auch.

Angeblich freuen sich alle immer auf die Feiertage. Und was machen die meisten Menschen? Sie hetzen die letzten Wochen durch die Gegend, als wäre ein gefräßiger Tigerhai auf Rollschuhen hinter ihnen her. 
Wie soll man sich denn da noch auf Weihnachten freuen? Die kippen doch alle um, oder fallen in den Tannenbaum...

Ich finde das doof. 

Eigentlich mag ich Weihnachten ja schon. Und den Weihnachtsschnak (ob er wohl wieder vorbeikommt?). Aber wenn ich nach draußen gucke und die Postautos rumflitzen sehe und die Menschen, die alle Läden leerkaufen... Dabei wäre es doch viel toller, sich einfach mal hinzusetzen und Plätzchen zu essen, Tee zu trinken und ein Kuscheltier in den Arm zu nehmen. Langsam machen. Besinnlich sein. Das geht ja nunmal nicht im Dauerlauf. 
Deswegen heißt es ja besinnlich sein und nicht besinnlich sprinten. 

Das musste ich mal loswerden. Raus mit dem Frust. 
Dann freue ich mich bestimmt morgen auch wieder auf Weihnachten.

Vielleicht darf ich ja wieder mit den Baum schmücken. 
Ob wir wohl Geschenke bekommen? Egal. Hauptsache ist, daß alle fröhlich sind und nicht aussehen, als ob alle Fußballmanschaften gleichzeitig den letzten Platz belegt hätten...

Ja, so langsam freue ich mich doch wieder darauf. Auf den Tannenduft und die leckeren Sachen. Doch – von mir aus kann es losgehen.

Habt eine schöne Zeit. 

Bis bald, 
Eure Theodora


Montag, 27. November 2017

Gedicht des Monats: Wieder an Land. Aber wie lang?




Eine Seefahrt die ist lustig,
Eine Seefahrt, die ist toll.
In der Kreuzfahrt-Tou-uristik
Sind immer alle ziemlich voll.

Da wird morgens schon getrunken
Und die Liege reserviert.
Und dann immer brav gewunken,
Wenn die Crew fotografiert.

Trotzdem würd ich immer wieder,
Mit auf jede Seefahrt gehn.
Denn ich hab das Reisefieber
Und ich kann nicht widerstehn.

Wenn es heißt: „Den Anker lichten!“
Dreimal lang tönt das Typhon.
Wird man mich wohl nicht mehr sichten,
Denn ich steh am Schiffsbalkon.

Dort vergehn im Nu die Tage
Und die Reise ist schnell um.
Ich komm wieder – keine Frage.
Nur noch „Wann?“ und nicht „Warum?“.

Montag, 20. November 2017

Abschied auf karibisch

Was soll das denn nun wieder heißen? Abschied auf karibisch. Ich und meine Titel...
Da fällt mir etwas ein, das im ersten Moment so richtig toll klingt. Dann frage ich mich, was es bedeuten könnte und weiß es selber nicht. Tssssss. 

Egal. Wir sind jedenfalls noch in der Karibik und Abschied ist jetzt auch angesagt. Leider.
Dabei ist es hier soooo schön!

Die letzten Tage waren einfach herrlich.
Wir hatten einen Seetag und dann lag plötzlich St. Vincent vor uns. Ja, genauso wie unser Vincent. Der olle Stinkekater. Vermisse den immernoch sehr.

Also, plötzlich lag St. Vincent vor uns:  
Das war ein toller Anblick. Alles grün und bergig. Schöööööhöööön!
Auf der Insel ist auch ein bisschen was von "Fluch der Karibik" gedreht worden. Kann ich mir richtig gut vorstellen, wie die Piraten da rumgefetzt sind. Hui.

Wir hatten mal wieder einen Ausflug und wurden über die Insel gefahren.
Zuerst ging es über engste Straßen mit vielen Kurven und einer sehr schmalen Brücke auf das Fort Charlotte. Haben die ängstlichen Engländer gebaut, um sich vor den eigentlichen Inselbewohnern zu schützen.
So ist das immer mit denen, die ständig stänkern müssen. Andere ärgern und dann selber Angst haben.

Und Angst scheinen die gehabt zu haben, so wehrhaft, wie die waren... 
Weiter ging es in einen großen botanischen Garten. 
War hübsch grün dort. Aber irgendwann sehen alle Pflanzen für mich gleich aus. Obwohl: Einen Kanonenkugelbaum hatte ich vorher noch nicht gesehen. Bevor der aber losdonnern konnte, mussten wir wieder weiter.

Und zwar an den Strand: 

Der war auch wirklich toll – mir taten Kunigunde und Maus sehr leid, weil sie so Pech hatten. Aber wir haben alles erzählt und die Bilder können sie ja auch angucken.
Übrigens: Denen geht es auf dem Schiff ja nicht schlecht oder so. Nicht, daß da ein falscher Eindruck entsteht. Und im Rucksack bekommt man auch die ein oder andere Falte ab....

UND: Sie haben einen sehr fürchterlichen Moment verpasst, bei denen uns allen die Nasenhaare zu Berge standen. Papa ist nämlich in Hunde-AA getreten. Furchtbar. Schrecklich. Eklig noch hinzu... Bääähh.

Davon mussten die beiden nix mitbekommen. Das ist dann wohl das berühmte Glück im Unglück.

Jedenfalls war der Ausflug sehr schön und wir waren pünktlich wieder auf dem Schiff, um die letzte Ausfahrt ausgeruht genießen zu können. Dieses Mal gab es ein sehr langes  Gehupe vorneweg. Das macht einen Krach.

Achja, unsere Zimmerjungs haben uns noch Spielgefährten gebastelt. Als Überraschung am letzten Tag.  
Darüber haben wir uns sehr gefreut.

Heute sind wir noch den ganzen Tag auf dem Schiff und warten auf den Heimflug.
Der geht über Nacht – da müssen wir wohl wieder im Gepäckfach schlafen. Brrrr...

Wenn wir dann zu Hause sind, starten die Weihnachtsvorbereitungen. Wir Kuscheltiere sind bei uns im Haus ja dafür verantwortlich, daß jeder rechtzeitig vergisst, was er sich zu Weihnachten gewünscht hat. So gibt es nur Überraschungen und keine Enttäuschungen.

Das ist nicht ganz einfach und ein großes Geheimnis. Ich darf nicht verraten, wie wir das machen. Nur soviel: Es geschieht nachts, wenn wir ganz nah an den Ohren der Ki..Erwachsenen dran sind. Mehr darf ich wirklich nicht sagen. Sonst werde ich aufgetrennt. Wirklich. Bei uns Kuscheltieren gibt es sehr wenige Regeln und Gesetze. Aber die zwei bis drei, die es gibt.... sind kein Spaß!

Naja, jedenfalls ist bis Weihnachten noch jede Menge zu tun und da ist es gut, daß wir ausgeruht sind.

Ich melde mich erst wieder aus Deutschland.

Der Urlaub war herrlich – vielen Dank fürs Mitlesen,
Eure Theodora